bmwe Brühwiler Markus, Weber Erwin
bmweBrühwiler Markus, Weber Erwin

on Tour 2005

Kloster Andechs.

Dieses Jahr wollten sich die Beiden eine Erholung gönnen und fuhren mit Ziel Kloster Andechs Richtung österreichische Grenze. Mit Auto und Wägelchen, darauf der Rote, das versteht sich ja von selbst. Die guten Erfahrungen mit diesem „Gespann“ auf der Tschechienreise sowie die Kürze des Ausflugs hatte sie dazu animiert. Österreichische Grenze? Sie probierten es wieder und siehe da, sie kamen ohne „Pickerlbusse“ davon. Es war schon Dämmerung, als sie Richtung Ammersee abbogen und die Gewitterwolken verhiessen nichts Gutes. Plötzlich entlud sich das Gewitter und wurde zum Unwetter über der Region Ammersee und die Beiden waren heilfroh, als sie Kloster Andechs erreichten. Nach einigen Misserfolgen fanden sie dann doch Unterschlupf und zwar beim Griechen am Fuß des Heiligen Berges. Den Abend zelebrierten sie im Klostergasthof bei Doppelbock und Lammhaxerl. Kollege Weber bestellte dazu gemischten Saltat, Kollege Brühwiler grünen Salat. Als der Ober die Salate hingestellt hatte, tauschte Kollege Weber „in Schokoladencoup verdächtiger Absicht“ diese sofort, weil er den schöner garnierten Salat für den gemischten hielt. Pech gehabt, denn nun aß Kollege Brühwiler den gemischten Salat.

Nach gutem Frühstück beim Griechen verließen sie Kloster Andechs mit dem Roten Richtung Starnbergersee – Bad Tölz, um „ihre Jahresrückblickzukunftkulturtandemtour“ 

wenigstens einen Tag zu pflegen. Unterwegs bestaunten sie die "Königsdorfer Alm", ein Gebiet, das trotz Entfernung zu den Alpen wie eine richtige Alm aussieht. In der Post zu Königsdorf nahmen sie ein gediegenes Mittagessen ein. Gut gesättigt und mit viel Elan ausgerüstet erreichten sie zur guten Kaffee und Kuchenzeit Bad Tölz. In der herrlichen Tölzer Altstadt schmeckte der Kuchen doppelt so gut. Auf der Rückfahrt nach Andechs wurden die Beiden durchwegs von oben abgeduscht. Sie nahmen die „warme Dusche“, wie sie sich sagten, gelassen auf. Einzig die motivierende „Stramplersicht auf lange Beine“ blieb den Beiden bei diesem Wetter natürlich vergönnt. Im Klostergasthof erholten sie sich bei süffigen Bier und Ammerseefisch so gut, dass ich die Beiden tief in der Nacht noch auf dem Herrschinger Schlossfest erblickte.

 

Anderntags wollte Kollege Weber unbedingt eine Postkarte „der den beiden vergönnten Schwiegermutter“ schicken. Mit der Karte gingen sie dann in die Gartenwirtschaft des Bräustüberl von Kloster Andechs. Kollege Weber wollte in  „bester Absicht“ vor Kollege Brühwiler unbedingt die fetten, dicken Schweinshaxen schlecht machen. Dieser schmunzelte aber nur. Denn der schreibende Kollege Weber erblickte bald darauf eine kleinere  Schweinshaxe (770 Gramm), dahinter ein lachender Kollege Brühwiler, der diese Schweinshaxe auch prompt zum Spätfrühstück verdrückte. Danach hieß es Abschied nehmen und sie fuhren über Memmingen, Ravensburg zurück in das Schweizerland. Schön war`s, aber viel zu kurz. Nächstes mal... 

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© Markus Brühwiler