bmwe Brühwiler Markus, Weber Erwin
bmweBrühwiler Markus, Weber Erwin

on Tour 2002

Tour 2002   Lausanne – Klewenalp

 

Moment mal, wer hockt denn da im Bistro des IC nach Lausanne und schlürft Kaffee. Also gerade geschäftig sieht das nicht aus. Ja, jetzt! Von den Beiden habe ich doch schon letztes Jahr berichtet.

Sieht ganz nach Tour 2002 aus. Das Wetter? Das juckt die Beiden noch nicht, denn noch sind sie im Trockenen. Da Schmunzeln sie wieder, wie ich höre, mussten sie diesmal für den Roten den Platz im Velogepäckwagen richtig erkämpfen. Ein Kulturbanause wollte trotz freundlicher Aufforderung, den Platz an der Wagenseite nicht räumen. Er wurde einsichtig gemacht.

Wunderschön zwischen Weinbergen und Genfersee gelegen war diesmal in www.lausanne.ch der Start. Das ersehnte Ziel das Country Festival auf der Klewenalp. Zum Mittagessen am See trafen sie sich noch mit dem Bruder des Kollegen Brühwiler, der an der www.epfl.ch ein Gscheitle ist. Danach sah ich sie den Weinbergen entlang Richtung Montreux fahren. Revisionshalt war etwas früher, da die Beiden auf jeden Fall in den Genuss der edlen Weintropfen dieser Region kommen wollten. Etwas beschwingt, aber mit viel Power ging es weiter Richtung Col du Pillon. Natürlich hatten es die Beiden auch diesmal wieder verpennt, genug Wasser für den Aufstieg einzukaufen. Und so kam es, dass das Wirtshaus vor Le Sepey ihnen wie eine Fata Morgana vorkam. Das Auftanken der Beiden war auch ganz im Sinne der Wirtin und schon bald belebten sich ihre Geister wieder. Aber, aber ihr Beiden, der Aufstieg war sicherlich für´s erste hart, aber zum Prahlen wirklich zu früh! In Les Diablerets legten sie sich dann nach einem Spätschoppen in einem Gasthaus zur Ruhe.

He ihr Beiden, die 11% Aufstieg zum Col du Pillon sind doch für Euch und den Roten kein Problem. Der Schweiß floss, der Rote knackte, aber hielt und die Beiden erreichten die Passhöhe, die auch sowas wie die Sprachgrenze bildet, am späten Morgen. Und im Anblick des Oldenhorn und des Sex Rouge stärkten sie sich genüsslich. Natürlich war ihnen die nette Bedienung auch nicht entgangen. Danach folgte die furiose Abfahrt nach Gstaad (Websitelink www.gstaad.ch) und weiter nach Interlaken. Dort, in einer Gartenwirtschaft, ging es plötzlich hitzig her und zu. Kollege Brühwiler hatte für seinen Coupe Dänemark die gesamte Schokolade beansprucht, obwohl Kollege Weber mit seinem Bananensplit auch welche wollte. Laut Aussage des Kellners hatte Kollege Weber tatsächlich recht. Aber zu spät...! Das Wetter war toll und www.interlaken.ch beherbergt auch zu dieser Jahreszeit haufenweise Schönheiten des weiblichen Geschlechts. So hat es mich nicht verwundert, dass die Beiden die linke Seeuferseite nicht fanden. So versuchten sie ihr Streckenglück Richtung Brünnigpass auf der rechten Brienzer Seeseite. Anfangs war es wohl die schönste Strecke der diesjährigen Tour. Doch das rächte sich. Plötzlich gab es ein zermürbendes hoch und runter. Die Schönheiten der Schweizer Autobahnen durften die Beiden einmal von oben, und dann wieder von unten bewundern und dann noch mal.....Der Rote machte sich auch nicht leichter und so wunderte es mich nicht, dass sie in Brienz zur Übernachtung schritten. Beim abendlichen Dessert, Kollege Brühwiler Coupe Dänemark, Kollege Weber Bananensplit, Schritt Kollege Weber zur Tat und holte sich die entgangene Schokolade vom Nachmittag zurück, leider ganz zum Leidwesen seines Magens.

Wie ist das Wetter? Wunderprächtig, Klewenalp wir kommen! Der Brünnigpass wurde flott angefahren, doch irgendwie, so zwischendrin zeigte es sich, wer mit mehr Kraft in die Pedale tritt, um den Roten zu bewegen. Denn plötzlich hatte die rechte Pedale des Kollegen Brühwiler keine Lust mehr und flüchtete auf die Strasse. Danach sah ich die beiden den Roten den Brünnigpass hochschieben. Runter ging´s somit auch mit drei Pedalen, bis sie endlich in Lungern einen Bike Shop fanden. Mechaniker Weber verpasste dem Roten gleich zwei nagelneue Pedalengarnituren. Frisch bepedalt radelten die Beiden weiter und erreichten am frühen Nachmittag Beckenried. Den Roten parkierten sie hier an der Seilbahn-Talstation. Sie bedeckten ihr Haupt mit einem grossen Hut und erreichten sehr bequem die www.klewenalp.ch. Hier erwartete sie eine super Landschaft und auf der Showbühne in der Alpwiesenarena tanzten schon die Indianer zur Begrüssung. Im Festzelt hatten die Beiden eine gute Sicht auf die Showbühne und das ganze Drumherum, sodass sie sich gerne niederließen. Ich hörte in der prächtigen Abenddämmerung der Klewenalp noch, wie Kollege Weber Kollege Brühwiler sagte, dass der Erlös der www.ringo-grill.ch Spezial-Grill-Racletteplatte, die seine Frau während ihrer Tour verkauft hatte, zur Freude in Klewenalp-Bier investiert wird. Pasta! Danach sah ich sie nur noch beim Tanzen mit Silvia, Sandra und wie die knackigen Country-Girls alle hießen. Ich hörte auch, dass im Dampf der Festivalstimmung Kollege Brühwiler noch spät nachts die ersten Querdanceeinheiten von einer geübten Meisterin beigebracht wurden.

Der Morgen war schnell da, doch für Platte zu sorgen, das haben die Beiden wieder mal verpennt und so ging´s früh morgens mit der Seilbahn wieder runter um mit dem Roten die Heimreise anzutreten. Das Schiff brachte sie nach Brunnen doch während dieser Überfahrt holte sie der Regen ein. Nach soviel Erlebten wollten sie nicht nass werden und so unterstützten sie noch mal die Schweizerischen Bundesbahnen. Die Tour 2002, die etwa 230 km Fahrstrecke beinhaltete, war für die Beiden eine angenehme und gesellige Tour.

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© Markus Brühwiler